Moritz Frischkorn arbeitet als Choreograph, Performer und Theoretiker in Hamburg. In seiner Arbeit sucht er nach künstlerischen und sozialen Praktiken, die die vielfältigen körperlichen, materiellen und ökonomischen Verstricktheiten unseres Lebens erfahrbar machen. Moritz produziert eigene Arbeiten, so zuletzt SAVOY (2017) und, in Kollaboration mit Jonas Woltemate und Heike Bröckerhoff, JAKOB K. / DER NEUE MENSCH (2018). Weitere Zusammenarbeiten verbinden ihn u.a. mit Martin Nachbar, Manon Santkin, SARMA und der geheimagentur. Er war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und von danceWEB im Rahmen des ImpulsTanz Festivals in Wien im Sommer 2014. Seit Januar 2015 forscht er am künstlerisch-wissenschaftlichen Graduiertenkolleg ‘Performing Citizenship’ (HafenCity Universität, HAW Hamburg, K3 – Tanzplan Hamburg, FUNDUS Theater) zu Choreographien von Dingen. Aus seiner Beschäftigung mit dem Verhältnis von Choreographie und Logistik heraus entsteht 2019/2020 die Recherche-basierte Arbeit ‚The Great Report‘ (Kampnagel, TEXTEM Verlag).